Workshops

Praxiserfahrung mit „Poetry Slam“- und kreativen Schreibworkshops

ausgewählte Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte

Schulworkshop mit zwei Leistungskursen am Heinrich-Heine-Gymnasium Bottrop

  • Einführung in Poetry Slam
  • Schreibübungen
  • Segmente aus dem russischen Körpertheater und Sprachübungen zum Aufbau von Bühnenpräsenz
  • Abschließender Vortrag

Workhopprojekt „Stadtteilschreiber“ 2015 // Workshops in der Gesamtschule Horst (Gelsenkirchen) und Gesamtschule Osterfeld (Oberhausen, NRW) sowie Gastvorträge an der Uni Duisburg-Essen (Campus Essen)

  • Mehrere Unterrichts-und Seminar-besuche über ein Semester verteilt (jeweils Einheiten à 1,5h)
  • Textvortrag als Beispiel für Slamtexte
  • wöchentliche Schreibbegleitungen von Schüler* nnen mit Deutsch als Zweit- und Fremdsprache
  • Bühnen- und Sprechübungen (z.B. anhand der Einstellungsmöglichkeiten von Mikrofonständern, Bühnenbegebenheiten nutzen)
  • Moderation einer Abschlussveranstaltung zur öffentlichen Präsentation der erarbeiteten Texte
  • Abschluss des Projektes 2015 war eine Publikation der produzierten Texte der Schüler* innen in der Anthologie "Zeitfenster" mit Book-Release-Party und erneuter Lesung

Workshopprojekt „Stadtteilschreiber“ 2016 // Workshops in der Gesamtschule Horst (Gelsenkirchen) und am Burggymnasium (Essen)

  • Fortführung des letztjährigen Projektes

Schulshows von WortLautRuhr an der Willy-Brandt-Gesamtschule Castrop-Rauxel und der Mansfeld-Schule Langendreer sowie Vorstellung von Poetry Slam an der CJD Königswinter

  • Textvortrag, Beantwortung von Fragen zum Thema Poetry Slam und zum Leben als Schriftsteller/Tourpoet/Workshopleiter
  • Akquise von Workshop-Teilnehmer* innen für Ruhrpokal-Veranstaltungen (eine Ruhrgebietsspezifische U20-Meisterschaft im Poetry Slam)

Poetry Slam Workshops in Trier, Kleve und Saarbrücken

  • eingebunden in die Veranstaltungsreihen der Poetry Slams vor Ort: In Saarbrücken im Jules Wayne in Kooperation mit dem Dichterdschungel, in Kleve im Radhaus in Kooperation mit dem together Kleve und dem Radhaus Slam, und in Trier im Mergener Hof in Kooperation mit dem Verbum Varium Trevevorum Poetry Slam.
  • Gespräche mit lokalen Poet* innen über Texte, Feedbacksessions, Schreibbegleitung
  • Ausbildung von Selbstsicherheit der Auftretenden durch Übungen, Skills und Erfahrungsweitergabe
  • Kontaktvermittlung von anderen Auftrittsmöglichkeiten in der Region, Förderung von jungen Talenten

Workshopreihe Krefeld/Kleve „Südstadt Südstrand“ vom niederrheinischen Literaturhaus in den queeren Jugendzentren together Krefeld und Kleve

  • Empowerment und Selbstermächtigung von den Lebensrealitäten der Teilnehmenden, teilweise wurden im Workshop spontan vorbereitete Übungen mit anderen ersetzt, um besser auf diesen Wunsch der Anforderung der Jugendlichen einzugehen
  • 18 Termine à drei Stunden aufgeteilt auf die Workshopleitungen Marie Gdaniec und Sven Hensel, teilweise auch gemeinsame Termine
  • Berichterstellung über Termine, Teilnehmendenlisten führen, Zusammenfassung der Workshopeinheiten
  • Einleitung zum Thema Poetry Slam, Rekapitulation der Geschichte von Poetry Slam im deutschsprachigen Raum zur Einordnung meiner Perspektive als Workshopleiter
  • verschiedenste Themenschwerpunkte für die einzelnen Einheiten, von Songwriting über politische Reden bis hin zu mit Tropes arbeiten
  • Schreibübungen passend zu den jeweiligen Themenschwerpunkten ausgesucht
  • Umgang mit Schreibblockaden finden, Endungsvarianten von Texten erörtert
  • randomisierte Inspirationsmöglichkeiten für Texterarbeitungen
  • Einrichtungen von Schreibzeiten und Feedbacksessions
  • Abschlussveranstaltung zum Vortrag der in den Workshops erarbeiteten Texte

Reclaiming the Museum im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund

  • Workshopreihe à drei Termine, jeweils drei Stunden
  • Konzeptionsarbeit der Workshopinhalte
  • Anleitung einer hospitierenden Workshopleitung
  • Ausstellungsstücke des Museums wurden in einer Führung vom Hause aus einer queeren Perspektive betrachtet, textlich bearbeitet und unter der Fragestellung, wie queer und inklusiv für Menschen mit Minderheitserfahrungen das Museum ist oder sein kann behandelt: Welche Lebensrealitäten werden abgebildet, welche ausgeschlossen?
  • Überstülpen einer queeren Perspektive über nicht vorhandene Repräsentation, damit ein Kommentar zur aktuellen Lage der Dauerausstellung
  • Schreibmethoden, Schreibspiele und Feedbackrunden zur Texterstellung als Reclaiming des Museums Moderation einer Abschlussveranstaltung zur Präsentation und Diskussion über die erarbeiteten Texte sowie der Ausstellung der Texte innerhalb der Dauerausstellung

Schreiblabor im Ulla-Hahn-Haus Monheim am Rhein

  • Regelmäßige Termine à zwei Stunden pro Workshop mit wechselnden Workshopleiter* innen, wovon ich auch mehrere Male einer war
  • Konzeption und Vorgespräche mit dem Haus zur Absprache der Workshop-Inhalte
  • regelmäßige Sitzungen mit jugendlichen aus Oberstufenalter in zweistündiger Länge
  • Schreibspiele, Schreibaufgaben, Schreibzeiten und Feedbacksessions
  • Erarbeitung von Poetry Slam Texten, Kurzgeschichten und Lyrik anhand eines Oberthemas der jeweiligen Sitzung, z.B. politische Selbstbestimmung

Word Up: Poetry Slam Workshopprojekt gegen Rassismus im Ulla-Hahn-Haus Monheim am Rhein

  • Vorab-Besprechungen mit dem Haus für die Zusammenarbeit mit der Journalistin und Autorin Oyindamola Alashe, Aufteilung der Sitzungen und Besprechung vom Umfang der Workshopreihe, einmal die Woche über einen Zeitraum von drei Monaten verteilt
  • Konzeption der Workshopreihe
  • Schreibaufgaben auf das Thema der Workshopreihe zu Anti-Rassismus-Arbeit angeglichen, so z.B. die Umgestaltung eines sog. „Farbenalphabets“ zu einem „Selbstbestimmungsalphabet“
  • Feedbackrunden für alle Teilnehmenden
  • Techniken zur Ideenfindung, Schreibgewohnheiten aufzubauen und Schreibarbeiten in den Schreibzeiten ohne Schreibblockaden fertig zu stellen
  • Im Workshop wurden Allyship von Jugendlichen ohne Rassismuserfahrungen und die Erfahrungen von Betroffenen gleichermaßen thematisiert, in welcher Form wir in unserer Textarbeit diese Erfahrungen und verschiedenen Blickwinkel effektiv für einen künstlerischen Beitrag verarbeiten können
  • Erstellen einer Sprachmemo als Werbung für den Workshop an den kooperierenden Schulen
  • Sammeln von Praxiserfahrung für die Teilnehmenden bei einer Abschlussveranstaltung mit Co-Moderation von mir und Oyindamola durch den öffentlichen Vortrag der erarbeiteten Texte sowie Grundlagen zum Auftreten, was Körpersprache, Haltung und das Einstellen eines Mikrofonständers anging

Kreatives Schreiben-Workshop im queeren Jugendzentrum der Queerdenker in Stuttgart in Zusammenarbeit mit Holger Edmaier von 100% Mensch

  • Songwriting-Techniken und Lyrik-Prompts in Kombination miteinander für ein inspirierendes Workshopangebot
  • gemeinsames Arbeiten an Texten zum Vortrag, Übung von Haltung auf der Bühne

Slam Like Teen Spirit – Der Workshop zum Hammer U20 Slam im Kubus Jugendkulturzentrum

  • kreative Schreibübungen für Jugendliche zur Texterarbeitung
  • Akquise von Auftretenden für den Hammer U20 Slam im Kubus Jugendkulturzentrum
  • Textformate für Bühnenauftritte vorgestellt
  • Dekonstruktion des Poetry Slam Formats, um sich nicht von den Regeln dessen kreativ einschränken zu lassen und Anregung eines „Um-Die-Ecke-Denkens“

Kulturcamp im Jugendkloster Bottrop

  • Textanalyse anhand von Poetry Slam Beiträgen in Anthologien zur Besprechung, welche Stilmittel in Bühnentexten wie in der Schreibarbeit benutzt werden können
  • freies Schreiben, was Inhalt, Format und Umsetzung angeht
  • gemeinsame Ideenfindung für worüber die Jugendlichen schreiben wollen
  • Feedbackrunden angeleitet für gemeinsame Reflektion der Schreibphasen

Poetry Slam Workshop in der Gesamtschule Weierheide in Oberhausen

  • Einmaliger Workshop vor den Weihnachtsferien von ca. vier Stunden Länge
  • Unter dem Oberthema „Anekdoten aus der Schulzeit“ wurden mit der 9. Klasse einige Schreibspiele vorbereitet, wie z.B. Form und Inhalt einander unterstützen können
  • Reihum wurden Emotionen zusammengetragen und gemeinsam überlegt, in welchen Textformen man diese gut rüber bringen könnte
  • Textarbeit als Ventil zur Gefühlsverarbeitung, mit großem Fokus darauf, dass alle Vortragen dürfen, die wollen, aber Niemand gezwungen wird, und dass sich Keine* r schämen muss
  • Empowerment von Jugendlichen, ihre eigenen Geschichten zu erzählen und sich nicht fremdbestimmen zu lassen
  • Wie beginne ich einen Text, wie finde ich ein Thema, über dass ich mich ausschreiben möchte, welche Strukturen unterstützen meine Inhalte und was ist mein Kernthema, die Quintessenz dessen, womit die Zuhörenden zurückbleiben sollen, wenn mein Text fertig ist? All diese Fragen bearbeiteten wir gemeinsam, um den Jugendlichen Werkzeuge an die Hand zu geben, um am Ende der Workshopeinheit einen ersten Textentwurf zu haben.

Poetry Slam Workshop im Rahmen des IMPULSANT Festivals in Kooperation mit dem Schlosstheater Celle im Hölty Gymnasium Celle Zweitägiger mit insgesamt elf Stunden Workshoprahmen

  • Konzeption der Workshopgestaltung
  • Begrüßung und Vorstellungsrunde
  • Schreibaufgaben von Cold Open, thematisches Alphabet (z.B., aber nicht beschränkt auf Farbenalphabet), kollaboratives Schreiben, Gegenteilschreiben, Form unterstützt Inhalt, Wortcluster für Textanfänge, Konkrete Poesie (wie kann konkrete Poesie durch die Übersetzung des Textes zu einem Vortrag auf einer Bühne aussehen?), Schreibchallenges,
  • Übungen zu Fremd- und Selbstwahrnehmung
  • Feedbackrunden und Texte vortragen, im Klassenkontext besonders mit respektvollen „Ich“-Statements gearbeitet, Reflektion über die Vulnerabilität, die eigene Kunst einem Publikum zu präsentieren
  • Wie finde ich ein Thema, über das ich schreiben möchte?
  • Besprechung von verschiedenen Endungstypen, auf denen ein Text landen kann
  • Dekonstruktion von Poetry Slam unter der Fragestellung „Wie kann man eine Regel brechen?“